SCRJ

Hauser im Hoch – Lucenius’ erfolgreicher Einstand – Tkachenko wieder fit

Arosas Höhenflug geht weiter – Hauser, Loosli und Habisreutinger mit massgeblichem Anteil am Erfolg

79584886dde2233a639977ed69572d76Der aktuelle Stammkeeper des EHC Arosa, Gianluca Hauser, hat seine Karriere mit beeindruckenden Leistungen wieder lanciert. Einst als Backup des EV Zug, musste der talentierte Keeper sich für die Saison 2015/16 neu orientieren. Der EHC Arosa war eine kluge Wahl.

Gianluca Hauser (21), Ex-Backup-Goalie des EV Zug und Leihspieler beim HC Ambri-Piotta, gerät wieder in den Fokus so mancher Sportchefs der Nationalliga. Und dies hat er sich wahrlich verdient. Der Arosa-Leistungsträger kann eine eindrückliche Abwehrquote von 93,5 Prozent vorweisen. Sportagon-Klient Hauser besitzt in seinem Vertrag eine Ausstiegs- beziehungsweise eine Ausleihklausel, falls sich ein NLA oder NLB Club für seine Dienste interessieren sollte.

Dass Hauser NLA tauglich ist, bewies er in seinen bisherigen Einsätzen auf diesem Niveau, bei welchen er zum Teil sogar als „Mann des Spiels“ ausgezeichnet wurde. Zusätzlich zu den Trainings mit dem EHC Arosa spult er regelmässig auch Einheiten beim SC Langenthal ab, um auf Nationalliga-Niveau zu trainieren.

Aktuell brilliert er beim EHC Arosa und ist gemeinsam mit Ausnahmetalent Michael Loosli einer der Baumeister der Erfolge und des aktuellen Spitzenplatzes in der Erstliga-Meisterschaft. Diese Position wurde zuletzt verteidigt im Spitzenkampf gegen den EHC Dübendorf. Gianluca Hauser zeigte hierbei, was man so an ihm schätzt: Starke Reflexe, eine herausragende Athletik und seine Beinarbeit ist Extraklasse. Auch Arosa-Cheftrainer und ebenfalls Sportagon-Klient Marcel Habisreutinger hat in dieser Saison dank eines geschickt zusammen gestellten Kaders und einigen guten taktischen Manövern in Expertenkreisen viel Respekt geerntet.

Sportagon-Klient Niclas Lucenius: Erfolgreicher Kaltstart mit Zuckerpässen

Die SC Rapperswil-Jona Lakers standen vor einigen Tagen vor einem Problem: Leistungsträger Andrew Clark verletzte sich und fällt bis Ende Jahr aus. Da hiess es, schnell zu reagieren.

luceniusIn den Fanforen und bei den Experten ist man sich einig: Niclas Lucenius hat das Potenzial, vielleicht sogar langfristig bei den SCRJ Lakers zu einem Leistungsträger zu avancieren. Der 26jährige Finne und Sportagon-Klient ist ein Glücksgriff. Besonders sein Stellungsspiel und sein gutes Auge zeichnen ihn aus. So zelebrierte er nach kaum zwei Trainingseinheiten einen Tag nach seiner Ankunft aus Finnland in seiner ersten Partie für die Lakers einige Zuckerpässe. Einer davon führte zu einem Tor, indem er aus der Ecke quer vor dem Tor auf den weiten Pfosten seinen Stürmerkollegen Aulin bediente, worauf diesem das Gehäuse weit offen stand. Entsprechend zufrieden zeigte sich der polyvalente 26-jährige Center, der in seiner Karriere auch als Flügelspieler glänzen konnte: «Es freut mich, dass ich etwas zum Sieg beitragen konnte. Mit einigen Trainings mehr und nach einer kurzen Anpassungsphase hoffe ich, noch effizienter zu werden.“

Cheftrainer Jeff Tomlinson ist jedenfalls hochzufrieden mit der Neuerwerbung: „Wir spielen ein kompliziertes System, bei welchem der Center nicht seine üblichen Wege geht. Das hat Lucenius in sehr kurzer Zeit begriffen“, lobte der Trainer. Obwohl Lucenius nur als Center der vierten Linie eingesetzt wurde, konnte er viele Akzente setzen und einige Grosschancen auflegen. Auch im weiteren Spielverlauf deutete der Finne seine Klasse immer wieder an. Vor allem seine Übersicht und seine Passgenauigkeit überzeugen.

Supertalent Alex Tkachenko – Comeback bei den Lakers steht bevor

Alex Tkachenko steht kurz vor einem Comeback bei den Rapperswil-Jona Lakers. Nach Verletzungspause stand er zunächst zum Test für Frauenfeld beim Erstliga-Spiel gegen Wetzikon auf dem Eis.

tkachenkoAlex Tkachenko ist schnell in Umsetzung und Auffassungsgabe. Der Russe mit der Schweizer Lizenz gilt als extrem fleissig, technisch hochbegabt und hat eine beeindruckende Schnellkraft zu bieten. Die SCRJ Lakers bauen auf den erst 20jährigen, denn in einer offensiv ausgerichteten Linie kann er mit seiner Geschwindigkeit viel bewirken. Tkachenko macht durch sein Tempo und seine Passgenauigkeit seine Mitspieler besser und kann Löcher aufreissen. Mike Richard, ehemaliger Top-NLA- und NLB-Spieler (ZSC, Olten, Rapperswil, GC, ZSC) und langjähriger Junioren Coach in Rapperswil (heute im Juniorenbereich der Pikes Oberthurgau) findet nur lobende Worte über seinen ehemaligen Schützling aus den Elitejunioren-Zeiten. Er bestätigt, dass Alex Tkachenko ein Spieler mit sehr grosser Energie sei, der nie aufgibt. Technisch auf einem hohen Niveau und läuferisch sehr stark, kann er nicht nur offensiv eingesetzt werden, sondern erfüllt nach Vorgaben des Trainers auch defensive Pflichten. Seine Fähigkeiten im Schuss- und Passbereich machen einen guten Skorer aus ihm. Zu seinen Markenzeichen gehören ausserdem auch die guten Onetimer. Tkachenko setzt in seinem Spiel sehr viele Emotionen um.

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