Month: March 2016

“Reinkarnation” von Paul Coffey bei den “Powermäusen”

Wir sind stolz auf die Verpflichtung unseres Klienten Curtis Gedig als Import Keyplayer beim EHC Olten:
http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/solothurn/der-ehc-olten-verpflichtet-schussgewaltiger-alleskoenner-130154854

Der kanadische Verteidiger Curtis Gedig wechselt vom norwegischen Club Stjernen nach Olten. In Norwegen war der 24-Jährige in dieser Saison zweibester Torschütze der obersten Liga.

Bildschirmfoto 2016-03-23 um 20.54.36Der EHC Olten setzt auf kanadische Power in der Defensive. Curtis Gedig wird ab nächster Saison zusammen mit Landsmann Justin Feser das Ausländerduo beim EHCO bilden. Gedig hat, ebenso wie zuvor Stürmer Feser, für zwei Jahre unterschrieben.

Der 190 cm grosse und 93 kg schwere Gedig stammt aus der Nähe von Vancouver und hat ein eindrückliches erstes Jahr auf europäischem Eis hinter sich. Mit seinem Team Stjernen gelangen ihm in den 43 Qualifikationsspielen 26 Tore und gesamthaft 52 Skorerpunkte. Damit war er der produktivste Verteidiger der norwegischen Get Ligaen, einzig Stürmer Dion Knelsen erzielte mehr Treffer. Gedig beendete die Qualifikation auf Platz 5 der Skorerliste.

Der Offensivverteidiger wurde 2009 von den New Jersey Devils gedraftet, schaffte den Schritt in die NHL aber nicht. Er gilt als guter Schlittschuhläufer mit hartem, präzisem Schuss. Ausserdem zeichnen ihn seinen Playmaker-Qualitäten aus. EHCO-Sportchef Jakob Kölliker hat Gedig vor Ort beobachtet und getroffen – und liess sich dabei von dessen sportlichen und menschlichen Qualitäten überzeugen. Kölliker: «Wir freuen uns sehr, dass auch wir ihn überzeugen konnten, seine noch junge Karriere in Olten fortzusetzen. Zumal Curtis stark umworben wurde und auch diverse Angebote aus der DEL und Schweden hatte.»

Mit der Verpflichtung eines ausländischen Verteidigers wagt der EHCO einen Strategiewechsel, weil im modernen Eishockey die Verteidiger immer mehr an Bedeutung gewinnen – sie machen das Spiel und treiben es voran. «Schussgewaltige Verteidiger, die speziell auch im Powerplay als Spielmacher eingesetzt werden können, sind rar», so Kölliker. Passend zu diesem Profil wurde mit Curtis Gedig ein läuferisch-technisch versierter Mann gefunden.

Dieser Transfer bedeutet auch, dass die Zeit von Shayne Wiebe in Olten zu Ende geht. Der Kanadier stiess vor drei Jahren zusammen mit Justin Feser nach Olten und fiel vor allem durch sein physisch starkes Spiel auf. In der abgelaufenen Saison fand er den Tritt hingegen nicht mehr richtig, weshalb sein Abgang erwartet werden durfte.

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